Im MMA kämpfen Profis nur gegen Gegner aus derselben Gewichtsklasse. Die gängigen Grenzen stammen aus den Unified Rules of MMA, die etwa UFC und PFL verwenden. Europäische Veranstalter wie OKTAGON arbeiten mit sehr ähnlichen, teils auf volle Kilogramm gerundeten Limits. Jede Klasse hat ein Höchstgewicht, das beim offiziellen Wiegen nicht überschritten werden darf.
Alle Gewichtsklassen der Männer (Unified Rules)
| Gewichtsklasse | Limit (kg) | Limit (lb) |
|---|---|---|
| Fliegengewicht | 56,7 | 125 |
| Bantamgewicht | 61,2 | 135 |
| Federgewicht | 65,8 | 145 |
| Leichtgewicht | 70,3 | 155 |
| Weltergewicht | 77,1 | 170 |
| Mittelgewicht | 83,9 | 185 |
| Halbschwergewicht | 93,0 | 205 |
| Schwergewicht | 120,2 | 265 |
Gewichtsklassen der Frauen
Bei den Frauen sind in den großen Organisationen vor allem Strohgewicht (52,2 kg / 115 lb), Fliegengewicht (56,7 kg / 125 lb) und Bantamgewicht (61,2 kg / 135 lb) besetzt. Die Limits sind dieselben wie bei den Männern.
Wie läuft das Wiegen ab?
Das offizielle Wiegen findet meist am Tag vor dem Kampf statt. Wer das Limit verfehlt, muss in der Regel einen Teil der Börse an den Gegner abgeben, und der Kampf wird oft im Catchweight ausgetragen — einem vereinbarten Gewicht zwischen den Klassen. Bei Titelkämpfen gibt es keine Toleranz: Ein Kämpfer über dem Limit kann den Titel nicht gewinnen.
Warum Kämpfer „Gewicht machen"
Viele Profis wiegen außerhalb der Wettkampfvorbereitung deutlich mehr als ihr Limit und reduzieren in den Wochen davor. Nach dem Wiegen bleibt bis zum Kampf Zeit, wieder Flüssigkeit und Energie aufzunehmen. Weil extreme Gewichtsabnahme gesundheitliche Risiken hat, prüfen Verbände und Veranstalter immer wieder strengere Regeln.
Kämpfer nach Gewichtsklasse
Auf FightFolio findest du die MMA-Profis aus Österreich und Deutschland nach Gewichtsklasse sortiert — mit Bilanz, Stadt und Organisation.